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Daniel Koszinski

Einlagensicherung verstehen: Was 100.000 € wirklich bedeuten

Messingschlüssel auf Leinentuch vor einer geschlossenen Schließfachtür
Die gesetzliche Sicherungsgrenze gilt pro Bank und pro Person – nicht pro Konto. Was das für Ehepaare, Gemeinschaftskonten und größere Vermögen konkret heißt.

Kaum ein Begriff sorgt bei Anlegern für so viele Missverständnisse wie die Einlagensicherung. Die wichtigste Regel vorweg: Die Grenze von 100.000 € gilt pro Bank und pro Person – nicht pro Konto.

Was gesetzlich abgesichert ist

Alle Banken in unserem Vergleich unterliegen der gesetzlichen EU-Einlagensicherung. Guthaben auf Tagesgeld-, Festgeld- und Girokonten sind bis 100.000 € je Institut und je Person vollständig geschützt. Wir kennzeichnen transparent, welches nationale Sicherungssystem im Einzelfall greift – das ist besonders bei Instituten mit Sitz im europäischen Ausland relevant.

Warum mehrere Konten bei einer Bank nichts bringen

Wer 150.000 € auf zwei Konten derselben Bank verteilt, ist nicht besser abgesichert als mit einem Konto: Die Guthaben werden zusammengerechnet. Erst die Verteilung auf verschiedene Institute erhöht den Schutz.

Ehepaare und Gemeinschaftskonten

Bei einem Gemeinschaftskonto zweier Personen verdoppelt sich der Schutz auf 200.000 € je Bank. In Kombination mit Einzelkonten lassen sich die Sicherungsgrenzen zusätzlich optimieren – ein Hebel, den viele Anleger nicht kennen.

Ab wann Struktur wichtiger wird als der letzte Zehntelprozentpunkt

Ab etwa 100.000 € Anlagesumme verschiebt sich die zentrale Frage: Nicht mehr allein der Zinssatz entscheidet, sondern die Struktur über Banken, Laufzeiten und Sicherungsgrenzen hinweg. Genau hier setzt unsere Vermögensberatung an – inklusive schriftlicher Dokumentation, welches Sicherungssystem für welche Tranche gilt.

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